In den ruhigen Wochen vor dem chinesischen Frühlingsfest ist die KI-Branche erfüllt von einer vertrauten Mischung aus Gerüchten, technischen Leaks und strategischen Signalen. DeepSeek bereitet die Enthüllung seines nächsten Flaggschiffs, DeepSeek V4, für Mitte Februar vor. Quellen deuten darauf hin, dass diese Veröffentlichung außergewöhnlichen Schwerpunkt auf KI-Programmierung und das Verständnis von Code mit langem Kontext legt; interne Benchmarks positionieren V4 Berichten zufolge bei Codierungsaufgaben vor einigen Wettbewerbern.
Wann wird DeepSeek V4 veröffentlicht?
DeepSeek V4 ist für Mitte Februar 2026 angesetzt und fällt mit dem chinesischen Frühlingsfest zusammen. Dieses Timing ist alles andere als zufällig; es folgt einem vom Unternehmen etablierten strategischen Muster.
Branchenanalysten erinnern daran, dass DeepSeek sein bahnbrechendes Reasoning-Modell, DeepSeek-R1, kurz vor dem Frühlingsfest 2025 veröffentlichte. Diese Veröffentlichung zog die Aufmerksamkeit von Entwicklern weltweit auf sich, die die Ruhe der Feiertage nutzten, um das Modell zu testen und zu integrieren – was zu einer viral explodierenden Aufmerksamkeit führte. Durch die Wiederholung dieser „Holiday-Surprise“-Strategie scheint DeepSeek V4 so zu positionieren, dass es den News-Cycle dominiert, während westliche Wettbewerber vergleichsweise ruhig sind.
Auch wenn eine offizielle Ankündigung noch aussteht, deutet die Konsistenz dieser Gerüchte – zusammen mit der jüngsten Veröffentlichung des „Brücken“-Modells V3.2 im Dezember 2025 – darauf hin, dass das Unternehmen einem aggressiven 12-bis-14-Monatszyklus für große architektonische Sprünge folgt. Operative Vorbehalte. Eine unabhängige Bestätigung eines konkreten Veröffentlichungsdatums, Funktionsumfangs oder der öffentlichen Verfügbarkeit steht weiterhin aus. Berichte stützen sich auf interne Tests und anonyme Quellen; DeepSeek hat historisch Varianten und experimentelle Branches (zum Beispiel V3.2 und V3.2-Exp) vor einer breiteren öffentlichen Veröffentlichung bereitgestellt, und die öffentliche Ankündigungstaktung des Unternehmens war unterschiedlich. Leser und technische Nutzer sollten das Timing als vorläufig betrachten, bis DeepSeek offizielle Release Notes oder eine formale Ankündigung veröffentlicht.
Was sind die Kernfunktionen und Programmierverbesserungen?
Der elektrisierendste Aspekt der V4-Gerüchte ist die angebliche Dominanz in KI-Programmierung und Code-Generierung. Während DeepSeek V3 ein beeindruckender Generalist war, wird V4 als Modell mit „Engineering-DNA“ im Kern beschrieben.
1. Claude in Coding-Benchmarks übertreffen
Im vergangenen Jahr galt Anthropic’s Claude aufgrund seines großen Kontextfensters und überlegenen Reasonings weithin als Goldstandard für KI-Coding-Assistenz. Interne, geleakte Benchmarks von DeepSeek deuten jedoch darauf hin, dass V4 eine Pass-Rate auf der SWE-bench (Software Engineering Benchmark) erreicht hat, die sowohl Claude als auch die aktuelle GPT-4/5-Serie übertrifft.
Quellen behaupten, V4 zeige:
- Überlegenes Bug-Fixing: Eine höhere Erfolgsrate beim autonomen Lösen von GitHub-Issues ohne menschliches Eingreifen.
- Kontextuelle Code-Vervollständigung: Die Fähigkeit, nicht nur die nächste Codezeile, sondern ganze Funktionsblöcke basierend auf der Architektur des umgebenden Projekts vorherzusagen.
- Refactoring-Fähigkeit: Anders als frühere Modelle, die beim Refactoring häufig Abhängigkeiten brechen, „versteht“ V4 Berichten zufolge die Welleneffekte von Codeänderungen über mehrere Dateien hinweg.
2. Ultra-langer Kontext für Codebasen
Gerüchten zufolge nutzt DeepSeek V4 den in V3.2 experimentell eingeführten Sparse Attention-Mechanismus, um riesige Kontextfenster zu verarbeiten – potenziell über 1 Million Token bei hoher Genauigkeit. Dadurch könnten Entwickler ganze Repositories (z. B. ein komplexes React-Frontend und ein Python-Backend) in den Kontext laden. Das Modell könnte dann Cross-File-Debugging und Feature-Implementierung mit einem „Full-Stack“-Verständnis durchführen – eine Fähigkeit, die für viele aktuelle Modelle weiterhin ein Engpass ist.
Wie konvergiert und entwickelt sich die Architektur?
DeepSeek V4 steht für einen bedeutenden Wandel in der Strukturierung von Large Language Models (LLMs). Das mit V4 verbundene Branchen-Buzzword lautet „Architectural Convergence“.
Integration von allgemeinen und Reasoning-Fähigkeiten
Zuvor hielt DeepSeek getrennte Produktlinien aufrecht: die V-Serie für allgemeine Natural-Language-Aufgaben und die R-Serie (wie DeepSeek-R1) für intensives Reasoning und Logik.
Gerüchte deuten darauf hin, dass DeepSeek V4 diese beiden getrennten Pfade zusammenführen wird.
- Einheitliches Modell: V4 soll ein einziges Modell sein, das dynamisch zwischen „schneller Generierung“ für einfache Anfragen und „tieferem Reasoning“ (Chain of Thought) für komplexe Programmier- oder mathematische Probleme wechselt.
- Ende des „Routers“: Anstatt einen externen Router zu nutzen, um Prompts an verschiedene Modelle zu senden, könnte die V4-Architektur selbst die „System-2“-Denkkapazitäten der R-Serie inhärent besitzen und dadurch nahtlos leistungsfähig sein.
Manifold-Constrained Hyper-Connections (mHC)
Ein kürzlich von DeepSeek-CEO Liang Wenfeng und seinem Team verfasstes Forschungspapier beschreibt eine neue Technik namens Manifold-Constrained Hyper-Connections (mHC).
Analysten glauben, diese Technologie sei die „Secret Sauce“ von V4.
- Lösung des Catastrophic Forgetting: Beim traditionellen Training führt das Erzwingen neuer komplexer Codierungsmuster bei einem Modell oft zu einer Verschlechterung seiner allgemeinen Chat-Fähigkeit. mHC stabilisiert Berichten zufolge den Trainingsprozess und ermöglicht V4, große Mengen an technischer Dokumentation und Code aufzunehmen, ohne seine konversationelle Nuance zu verlieren.
- Effizienz: Diese Architektur erlaubt tiefere Netze ohne linearen Anstieg der Compute-Kosten und bewahrt DeepSeeks Ruf, „SOTA (Stand der Technik)-Performance zu einem Bruchteil des Preises“ zu liefern.
Wie schneidet V4 im Vergleich zu DeepSeek V3.2 ab?
Um den Sprung zu verstehen, den V4 darstellt, müssen wir DeepSeek V3.2 betrachten, das Ende 2025 als leistungsstarkes Zwischen-Update veröffentlicht wurde.
Die Grundlage: DeepSeek V3.2
DeepSeek V3.2 war ein entscheidender Meilenstein. Es führte DeepSeek Sparse Attention (DSA) ein und verfeinerte die Mixture-of-Experts-(MoE)-Routingstrategie.
- Performance: V3.2 überbrückte erfolgreich die Lücke zwischen Open-Weights-Modellen und proprietären Größen wie GPT-4o. Es glänzte in Mathematik und Coding mit kurzem Kontext, hatte jedoch weiterhin Schwierigkeiten, in umfangreichen Softwareprojekten Kohärenz zu bewahren.
- Die Einschränkung: Obwohl V3.2 effizient war, blieb es im Kern eine Optimierung der V3-Architektur. Um sein volles Reasoning-Potenzial zu entfesseln, war Prompt-Engineering erforderlich.

Spekulationen zu V4 basierend auf der Leistung von V3.2
Wenn V3.2 der Proof-of-Concept für Sparse Attention war, ist V4 die industrielle Anwendung.
- Vom „Sparse“ zum „Infinite“-Kontext: Während V3.2 mit DSA experimentierte, um den Speicherverbrauch zu reduzieren, optimiert V4 dies voraussichtlich für die Abrufgenauigkeit. Nutzer von V3.2 berichteten gelegentlich von „lost in the middle“-Problemen bei langen Dokumenten; V4 soll dies lösen und die Analyse 500-seitiger technischer Handbücher oder Legacy-Codebasen zuverlässig machen.
- Vom „Code Assistant“ zum „Software Engineer“: V3.2 konnte Snippets und Funktionen schreiben. V4 ist darauf ausgelegt, auf Modul-Ebene zu arbeiten. Wenn V3.2 ein Junior-Developer war, der Aufsicht benötigte, zielt V4 darauf ab, ein Senior-Developer zu sein, der Lösungen entwerfen kann.
- Stabilität: V3.2 litt gelegentlich unter „Hallucination Loops“ in langen Reasoning-Ketten. Die Integration der mHC-Architektur in V4 zielt speziell darauf ab, die Logik des Modells zu verankern und die Rate von Syntaxfehlern im generierten Code zu verringern.
- Spezialisierte Code-Optimierungsschichten. Da V3.2 bereits starkes Reasoning und Agent-Performance anstrebte, impliziert V4s Fokus auf Coding die Hinzufügung codezentrierter Pretraining-Daten, neuen Fine-Tunings für Code-Reparatur und Syntheseaufgaben und möglicherweise dedizierter Decoding-Strategien, die ausführbare Korrektheit gegenüber ausführlicher Erklärung bevorzugen. Offene Community-Reviews und Benchmark-Notizen zu V3.2 zeigen, dass DeepSeek in diesen Bereichen stetig besser wird, und V4 ist plausibel der nächste Schritt.
- Varianten mit höherem Token-Verbrauch für ausgereiztes Reasoning. DeepSeeks V3.2 führte „Speciale“ ein – eine Variante, die Kosten gegen Spitzen-Reasoning tauscht. Es wäre sinnvoll, V4 in Stufen anzubieten: eine produktionsorientierte, kostenbalancierte Variante und eine forschungsorientierte Variante mit maximaler Leistungsfähigkeit für intensive Ingenieur- oder akademische Nutzung.
Fazit: Eine neue Ära für Open-Weight-KI?
Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, könnte die Veröffentlichung von DeepSeek V4 zum Frühlingsfest einen Wendepunkt im KI-Wettrüsten markieren. Indem DeepSeek das hochwertige Vertikal der KI-Programmierung ins Visier nimmt und scheinbar die Integration von Reasoning und Generalisierung löst, stellt es die Dominanz der Closed-Source-Giganten aus dem Silicon Valley infrage.
Für Entwickler und Unternehmen ist das Potenzial eines Modells, das mit der Leistungsklasse von Claude 3.7 oder GPT-5 konkurriert – möglicherweise mit offenen Gewichten oder aggressiver API-Preisgestaltung verfügbar –, verlockend. Während wir auf die offizielle Ankündigung im Februar warten, ist eines klar: Das „Jahr der Schlange“ könnte durchaus mit einem Python-Skript beginnen, das vollständig von DeepSeek V4 geschrieben wurde.
Entwickler können deepseek v3.2 bereits über CometAPI nutzen. Zum Einstieg erkunden Sie die Modellfähigkeiten von CometAPI im Playground und konsultieren Sie den API-Leitfaden für detaillierte Anweisungen. Bitte stellen Sie vor dem Zugriff sicher, dass Sie sich bei CometAPI angemeldet und den API-Schlüssel erhalten haben. CometAPI bietet einen weit unter dem offiziellen Preis liegenden Tarif, um Ihnen die Integration zu erleichtern.
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